Garra Rufa

Profil des Garra Rufa
nach dem Biologen Heckel, 1843

Klassifikation/Name: Rötliche Saugbarbe, Garra Rufa, Knabberfisch, Kangalfisch, Doktorfisch
Familie: Karpfen-Familie Cyprinidae Garra RUFA / Cyprinion macrostomus
Größe: Bis zu 15 cm
Lebensdauer: Bis ca. 7 Jahre
Lebensraum: Frischwasser, Nährstoffarm, leicht alkalisch
Klima: Subtropisch; 15°C – 36°C - optimal 28/30°C
Verbreitung: Eurasia, Jordan, Orntes, Tigris-Euphratische Flussbecken,
Flüsse in der Südtürkei und Nordsyrien.

Garra_Rufa

Erstmals erwähnt wurde die Tierart 1843 vom Biologen Johann Jakob Heckel. Garra Rufa, Knabberfische, auch Kangalfische, weil man sie aus den Thermalquellen bei Kangal im Hochland der Türkei kennt, helfen Menschen, die unter Cellulitis, zu trockener Haut, Bindegewebserschlaffung, Durchblutungsstörungen der Haut, Psoriasis und Neurodermitis leiden.

Parallel dazu wird das menschliche Nervensystem durch eine Mikromassage stimuliert. Seit die Menschen entdeckten, dass sich die Fische mit Heißhunger auf alle Arten von Schuppenplaques von Hauterkrankungen und Unreinheiten stürzten und die Fische einen therapeutischen Effekt bei Hautkrankheiten haben, vor allem bei Psoriasis, Neurodermitis, (Akne, Fußpilz, Mitesser) und selbst die hartnäckigsten Leiden der Menschen erheblich lindern konnten, werden diese Fische auch "DOKTORFISCHE" genannt.

In seiner Heimat lebt der  “Garra Rufa” in Wasserverhältnissen, die keinen Pflanzenwuchs zulassen.

Daher die “karge” Ausstattung der Aquarien. 
Dadurch, das die Ernährung von abgestorbener Haut zur natürlichen Ernährung gehört, bedeutet der Ablauf einer Wellness-Behandlung für die Tiere keinen Stress. Neben der “Selbstversorgung” durch das Abknabbern der abgestorbenen Haut erhalten unsere Fische selbstverständlich auch hochwertiges, natürliches Fischfutter. Der Garra Rufa Fisch ist ein Schwarmfisch und fühlt sich nur in Gesellschaft wohl.